Eindrücke von der Preisverleihung der 26. Jugendkulturtage (Klöppeln und Schnitzen

Dieses Jahr hat unsere Crottendorfer EZV-Kinder-Klöppelgruppe zum wiederholten Male an den 26. Jugendkulturtagen teilgenommen. Das ist immer mit sehr viel Mühe verbunden. Die Arbeiten müssen entworfen und geklöppelt werden. Die fertigen Bilder werden dann von Crottendorf nach Schneeberg gebracht. An der Preisverleihung nehmen wir selbstverständlich auch teil. Nach Ausstellungsende fahren wir nochmals nach Schneeberg und holen alles wieder ab.

Von den abgegebenen Gruppenarbeiten stand dieses Mal für die Jury sofort der 1. Preis fest (die Kinder der Klöppelschule in Schneeberg). Unter den anderen drei Arbeiten konnte sie leider nicht mehr unterscheiden, welche Platz 2 bis 4 belegen sollten. Und so gab es eben drei 2. Plätze.

Voriges Jahr, nach den 25. Jugendkulturtagen, erkundigten wir uns nach dem nächsten Thema und es hieß „ Jahreszeiten“. In den Wettbewerbsbedingungen, die kurz vor dem diesjährigen Abgabetermin erschienen, war auf einmal kein Thema mehr vorgegeben. Da wundert es uns, dass in allen Gruppenarbeiten, in einigen Einzelarbeiten und auch in mehreren Schnitzarbeiten das Thema Jahreszeiten umgesetzt wurde – aber beim 1. Preis aus Schneeberg („Rosenmontagsumzug“) nicht.

Zur Preisvergabe waren die Schneeberger leider nicht anwesend, um ihren 1. Preis entgegenzunehmen, obwohl alle anderen wohl einen weiteren Weg hatten.

Als unsere Mädchen ihren 2. Preis erhielten, konnten sie infolge eines „Druckfehlers“ keine Urkunde bekommen. Es stand nämlich „ 1.Preis“ dort. Nun fragen wir uns, sollte da vielleicht doch erst eine andere Entscheidung getroffen worden sein?

Später wurde aber dann mit einem schwarzen Stift aus der 1 eine 2 gemacht und dann wurden uns die ausgebesserten Urkunden übergeben. Bei einer Teilnahmeurkunde wurde außerdem der Name des Mädchens falsch geschrieben. Alles in allem machte das keinen guten Eindruck.

korrigierte Urkunde

Zum Schluss gab es noch 200 € für die Klöppel- und Schnitzerkinder (von einer Familie aus Schneeberg gesponsert). Dieses Geld wurde unter drei Klöppelmädchen und vier Schnitzerkindern aufgeteilt. Die übrigen gingen leer aus. Das war nicht gerade schön für die anderen Kinder.

Die Umstände dieser Preisverleihung waren nicht gerade ermutigend und motivierend für die Crottendorfer EZV-Kinder-Klöppelgruppe, um im nächsten Jahr wieder an den Jugendkulturtagen teilzunehmen. Wir finden, mit den wenigen Kindern, die sich noch für die alte Handwerkskunst des Klöppelns begeistern lassen, müsste einfühlsamer umgegangen werden.

 

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